CAU - Universität Kiel
 

Gemeinsam mit dem Theater Kiel produktiv über die Uni schweigen

Am Montag und Dienstag, 10. und 11. Dezember, jeweils von 11 bis 14 Uhr gibt die Goldene Schweigekapsel des Theaters Kiel in der Mensa I ihr Debüt im öffentlichen Raum. Zur Mittagszeit wird sie einen Raum der Besinnung bieten und in der Hektik des Mensabetriebs zum Schweigen einladen. Damit wird der aktuelle Markenbildungsprozess der CAU um die Dimension des Künstlerischen erweitert.
 

Schweigen ist Gold. Jede Gesellschaft hat ihre Themen, über die geschwiegen wird – aus Gründen der Pietät, des Desinteresses oder der Angst. Welche Themen werden in Kiel und besonders an der CAU verschwiegen oder unter den Teppich gekehrt? Zur Erforschung des kollektiven Verschweigens wird eine mobile Goldene Schweigekapsel in den Stadtraum aufbrechen. Sie wird an Orten installiert, die besonders hektisch und laut sind, und schafft dort einen paradoxen Raum des Schweigens: Verschwiegenes wird zum Sprechen und das alltägliche Gerede zum Verstummen gebracht.
 

Die Schweigekapsel wird von einem Maître de Silence betreut. Passanten und zuvor geladene Gäste werden in die Kapsel gebeten. Der Gast erzählt eine Situation, ein Ereignis oder ein Thema, die ihn zum Schweigen gebracht haben. Auf diese Weise ist die Kapsel eine säkulare Form des Beichtstuhls. Anschließend wird gemeinsam einige Minuten geschwiegen. Wenn er möchte, kann der Gast nach Ablauf der Zeit anonym beschreiben, welche Wirkung das Schweigen auf ihn hatte: als Moment der Ruhe, der Peinlichkeit oder des Nachdenkens. Auf diese Weise entsteht nach und nach eine Sammlung des Verschweigens.
 

Weitere Infos unter www.theater-kiel.de

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Der Fragenbogen: Was hätten Sie gesagt?

In der Woche vom 22. bis 26. Oktober wurden die rund 100 Interviews mit Mitgliedern des Unicampus geführt. Das Präsidium dankt allen Kollegin­nen und Kollegen, Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Studierenden, die bereit waren, sich auf das Gespräch über Ziele und die Frage, welchen Geist, welches Miteinander und welche inhaltliche Ausrichtung sie sich für und an der CAU wünschen, eingelassen haben.
Zurzeit werden die vertraulichen Gespräche ausgewertet. Demnächst liegt ein Stimmungsbild vor. Anfang Dezember liefert die betreuende Agentur erste Ideen, wie die Ergebnisse in die weitere Kommunikation der CAU einfließen könnten.
Hier geht es zum Fragebogen, der als Leitfaden für die Gespräche diente. Uns interessiert: Welche Antworten hätten Sie auf die Fragen gegeben?
Der Fragebogen (PDF)

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Was bedeutet Wissenschaft heute?

Spektakuläre Technologien wie der Teilchenbeschleuniger am CERN oder ein von Menschenhand gesteuerter Mars-Rover, neue Formen der öffentlichen Beteiligung an wissenschaftlichem Diskurs oder unzählige Fachpublikationen: solche Errungenschaften aus der Welt der Wissenschaft sind für jeder­mann sichtbar. Was ist aber mit grundlegendem Wandel? Verändert sich die Art und Weise, wie wir Wissenschaft betreiben und wahrnehmen? Welche Rolle spielt sie in und für die Gesellschaft? Finden wir überhaupt noch natürliche Umgebungen für Forschung?
Während der Tagung „Das Ende der Wissenschaft und darüber hinaus“ will sich die Kieler Universi­tät mit diesen Fragen auseinandersetzen und sich selbst fragen, für welche Werte und Ziele die Wissen­schaft heute steht. Alle Beiträge zur Tagung werden im Anschluss als Videomitschnitte online zur Verfü­gung gestellt unter ► www.uni-kiel.de/science-congress.

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Auf geht’s zum Interview

Wie berichtet, sind das Kernstück der Markenbildung für die CAU 100 Interviews, die in der kommenden Woche (22. bis 26. Oktober) geführt werden sollen. Die ausgewählten Reprä­sentantinnen und Repräsen­tanten der Hochschule werden etwa eine Dreiviertelstunde bis Stunde von Mitarbeiterinnen und Mitarbei­tern der Agentur MKK (www.mkk-hamburg.de) befragt. Der Fragebogen geht den Betroffenen diese Woche vorab zu. Ort und Zeitpunkt werden ihnen rechtzeitig bekannt gegeben.
 

Um möglichst vielfältige und offene Antworten zu erhalten, wird garantiert, dass alle Gespräche absolut vertraulich behandelt werden. Sie werden nicht aufgezeichnet. Ebenso hat der Auftraggeber keinen Einblick in die hand­schriftlichen Gesprächsaufzeichnungen der Frager und Fragerinnen. Das Präsidium dankt allen Kollegin­nen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bereit sind, einen Teil ihrer wertvollen Zeit für das Projekt “Markenbildung” herzugeben.
 

Der Fragebogen wird nach der Interviewwoche hier im Blog veröffentlicht.

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Auf dem Weg zu einer neuen Marke

Universitätshochhaus am WestringWer kennt sie nicht: Coca Cola, VW oder Nivea. Marken sind allgegenwärtig, Gemeingut und Erinnerungsmarker. Faktisch ist eine Marke ein Warenzeichen, mit dessen Hilfe die Einmaligkeit eines Produktes ausgedrückt werden soll. Es sei dahingestellt, ob eine Universität in diesem Sinne überhaupt ein „Produkt“ sein kann und soll. Hier kann „Marke“ auch bedeuten, sich darüber bewusst zu werden, wofür man steht. Welche Werte und Vorstellungen von guter Wissenschaft und Lehre treiben uns in unserer täglichen Arbeit an? Wie wollen wir miteinander umgehen? Welche Emotionalität und welchen (Selbst-)Anspruch verbinden wir mit dem Namen Christian-Albrechts-Universität zu Kiel? All das sind Fragen, die wir im kommenden halben Jahr mit den Menschen an dieser Hochschule im Marken­bildungsprozess diskutieren wollen.
 

Begleiten wird uns dabei die Hamburger Werbeagentur MKK. Auch der AStA ist eingebunden. Kernstück der Markenbildung sind 100 Interviews, die MKK in der Woche vom 22. bis zum 26. Oktober mit ausgewählten Repräsentantinnen und Repräsentanten der Hochschule führen möchte. Die Auswahl der infrage kommenden Personen wurde durch einen Koordinierungskreis in Absprache mit den Fakultäten sowie dem AStA getroffen und umfasst alle Statusgruppen unserer Hochschule. Aus den Antworten der Interviewten wird die Agentur dann die Bausteine für das künftige Markenprofil der Universität ableiten.
 

Auf den Internetseiten der Pressestelle wird während des Wintersemesters ein Blog eingerichtet. Hier wird über den Projektverlauf berichtet. Alle am Markenbildungsprozess Interessierten können zudem dort Ihre Gedanken zur „Marke CAU“ mitteilen und hinterlegen. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit Ihnen.
 

Prof. Dr. Gerhard Fouquet
Präsident

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